10 Fragen an TapeteDer Rapper Tapete aus Berlin berichtet uns im Interview über seine Erfolge in der U-Bahn, den langen Weg an die Öffentlichkeit und über die Zukunft von Rappern auf Heavy-Metal-Konzerten.
Tapete, stell Dich doch mal vor: Wie ist Dein Name, wie alt bist Du und was machst Du,wenn Du keine Musik machst?
Wie bist Du dazu gekommen zu rappen? Wie hat sich alles entwickelt?
Mit ein paar meiner damaligen Kollegen hatten wir schnell einige kleinere Gigs am Start. Ich errinere mich an den ersten Auftritt auf der Insel (Treptow), wir wurden ausgebuht, bevor überhaupt jemand gehört hat, ob wir was zu sagen haben. Das war niederschmetternd und amüsant zugleich. Nach ein, zwei kleineren Gigs in der damaligen Konstellation entschloß ich mich, erst aus dem Sumpf der Mittelmäßigkeit aufzutauchen und meinen Charakter zu entwickeln, bevor ich mit meiner Musik wieder an die Öffentlichkeit gehe.
Von da an lernte ich autodidaktisch mit Cubase umzugehen und meine eigenen Beats zu producen. Das war wichtig, um meinen eigenen Sound zu entwickeln und unabhängig zu sein.
Wie würdest Du Deinen Sound beschreiben? Hast Du Vorbilder oder eine bestimmte Message?
Vorbilder habe ich in meiner musikalischen Entwicklung vermieden. Jedoch liebe ich die Musik der New Yorker Jazz-Combo Medeski, Martin & Wood und auch Tom Waits ist groß! Die Message meines ersten Albums steckt im Titel: "Die Ewigkeit des Vergänglichen". Zur Zeit arbeite ich an verschiedenen Projekten.
Was war das Verrückteste, das Dir in Deiner Musikergeschichte passiert ist?
Was war Dein bisher größter Erfolg? Was ist da passiert und wie kam es dazu?
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Warum machst Du bei ForMyBand mit?
Hast Du einen Manager oder Freunde, die Dich unterstützen?
Eine_n Manager_in habe ich nicht. Wäre aber eigentlich mal ganz gut.
11. Hast Du Groupies und wenn ja, wie gehst Du mit denen um?
Das Machtgefälle zwischen Künstler und Groupie ist falsch. Ich bin dagegen.
Was können die Fans beim ForMyBand-Konzert "Rock im Pulp" live von Dir erwarten?

